Schlicht und begehrt im Jerichower Land: Fangfrischer Fisch mit heimischen Kartoffeln, Gurken, Salat und Mandelblättchen.


Fischers Fritz fischt frische Fische ... und die kommen dann ebenso frisch auf den Tisch. Die Wege von den unzähligen Teichen im Jerichower Land, in denen sie gezüchtet werden, auf die Teller der Fischliebhaber sind kurz. So wie im Fischereibetrieb Marx in Wüstenjerichow. „Uns können die Kunden dabei zuschauen, wie wir ihren Wunschfisch direkt aus dem Wasser holen“, sagt Besitzer Uwe Marx und fügt hinzu, dass der Wunschfisch Nummer eins hier in der Region ungeschlagen die Forelle sei. Gefolgt vom Karpfen. „Wir züchten Regenbogenforellen und Bachforellen“, so der 62-jährige Fischwirtschaftsmeister. Die kommen hier auch auf den Teller. Seine Frau Margit, die die Gaststätte managt, bereitet uns heute eine Forelle „Müllerin Art“ zu. „Das Traditionsgericht schlechthin für alle, die es gebraten mögen“, sagt sie.


Frischer geht’s nicht

In der Küche hat Margit Marx bereits die Margarine in der Pfanne erhitzt. Die ausgenommene Forelle wird gesalzen und in Mehl gewendet. „Ist sie von beiden Seiten gut gebraten, aus der Pfanne nehmen und diese gut säubern. Dann wird Butter geschmolzen, um die Mandelblättchen leicht zu bräunen“, erklärt die versierte Fischzubereiterin. Die kommen, zusammen mit einer Zitronenscheibe, auf die gebratene Forelle. Fertig. Dazu gibt’s Petersilienkartoffeln und Gurkensalat. „Die Zutaten, die wir nicht selbst im Garten haben, besorgen wir uns frisch aus der Region“, sagt sie. Das schmeckt man. Übrigens wird im Wüstenjerichower Fischereibetrieb auch geräuchert. Von Mittwoch bis Sonntag gibt’s hier Räucherfisch. Zum Mitnehmen und direkt auf den Teller.

Mehr Informationen zum Fischereibetrieb finden Sie hier.

Diese Zutaten benötigt man für eine Person

Forelle „Müllerin Art“ mit Mandeln (für eine Person)

1 küchenfertige Forelle (ca. 300 g)

30 g Mandelblättchen

1 Esslöffel Butter

1 Esslöffel Margarine

Salz und Mehl

Zitronenscheibe

Hier wird der Wunschfisch rausgeholt.