Dem Klimaschutz verpflichtet: Die Stadtwerke Burg wirtschaften ab 2045 vollständig treibhausgasneutral.


Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Das gelingt natürlich nur, wenn alle ihren Teil dazu beitragen. Die Stadtwerke Burg tun das bereits seit mehreren Jahren, vor allem um die eigene Geschäftstätigkeit mit der Verantwortung für den Klimaschutz in Einklang zu bringen. Seit 2016 betreibt das Unternehmen zum Beispiel 35 Photovoltaik­anlagen auf zwölf Mehrfamilienhäusern in Burg. 230 Mietparteien beziehen seitdem Ökostrom vom eigenen Dach.

Keine Alternative zu Klimaschutz

„In unseren Augen gibt es keine Alternative zu entschlossenem Klimaschutz“, ist Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Swen Löppen überzeugt. Folgerichtig ist das Unternehmen im April 2022 der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz beigetreten, der sich bereits über 60 Energieversorger angeschlossen haben. Sie will die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Stadtwerken stärken, um generationengerechte Ziele vor Ort zu verwirklichen und zugleich die regionale Wertschöpfung zu steigern. Als Mitglied der Initiative verpflichten sich die Stadtwerke Burg zu konkreten Schritten:

  1. Eine Treibhausgasbilanz zu erstellen
  2. Eine Strategie zur Senkung klimawirksamer Emissionen festzulegen
  3. Generationengerechte Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung zu erarbeiten
  4. Ziele und Maßnahmen zu veröffentlichen
  5. Erkenntnisse mit den Mitgliedern der Initiative zu teilen

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame ­Energie- und Wasserverwendung (ASEW) koordiniert und unterstützt die Aktivitäten aller beteiligten Stadtwerke. Sie prüft auch, ob die Verpflichtungen erfüllt werden.

Ziel: Bis 2045 vollständig treibhausgasneutral

Mit einer ersten Bilanz aller wesentlichen Treibhausgase (THG) ist der Grundstein nun gelegt. Ergebnis: Von den 2021 in Deutschland ausgestoßenen 762 Millionen Tonnen Treibhausgasen sind etwa 162.000 Tonnen der Geschäftstätigkeit der Stadtwerke Burg GmbH und der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH zuzuordnen. Rund 57 Prozent davon entfallen auf die Stromversorgung und circa 40 Prozent auf die Wärmeversorgung. „Strom- und Wärmeversorgung sind damit eindeutig die Haupthandlungsfelder, um unser Ziel, ab 2045 vollständig treib-hausgasneutral zu wirtschaften, zu erreichen“, sagt Dr. Swen Löppen.

Ökostrom und Abwärme nutzen

Dafür wird die Stromversorgung der Stadtwerke-Kunden sukzessive auf Ökostrom umgestellt, der bevorzugt aus regenerativen Anlagen in der Region kommen soll. Für eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung sollen in Zukunft besonders die wirtschaftlichen Potenziale an Umweltwärme und ­unvermeidbarer Abwärme vor Ort genutzt werden. „Wir stellen uns diesen Herausforderungen und nehmen die Strategie zum Anlass, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch darüber zu kommen, was uns Klimaschutz im Jerichower Land bedeutet und was wir dafür leisten wollen“, betont Dr. Swen Löppen. https://stadtwerke-burg.de/initiative-klimaschutz/